Reptilienschalter

Das Nachdenken über den letzten Post hat mich direkt an die Idee des Reptilienschalters des Psychoanalytikers Clotaire Rapaille denken lassen, der häufiger im Marketing arbeitet. In der GDI Impuls vom Winter 2007, zum Thema Zukunftsforschung, erklärt er wie weltweite Marketingkampagnen fuktionieren. Kulturelle Unterschiede erschwaren dabei, eine Message zu finden die alle Kulturbereiche anspricht. Der Reptilienschalter umgeht deswegen die Kultur, und zielt direkt aufs Unterbewusstsein, welches noch überall gleich ist.
Beispiel: Haarshampoo für Frauen: In jedem Land stellt die Zielgruppe andere Ansprüche an Shampoo. Für die einen soll es natürlich sein, für die anderen irgendeine besondere Wirkung haben.
Rapaille nutzte als Schlagwort und zentrales Thema „ernähre das Haar“. Und hat damit die Mutterinstinkte angesprochen. Ernähren ist dadurch grundsätzlich positiv belegt.
Anscheinend trifft Cheburashka auch irgendeinen Reptilienschalter bei mir.
Eventuell ist der Schalter die Message?

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