Examensarbeit: Versuch eines Überblicks

Durch den gerade erst geschriebenen Artikel sind mir einige Ideen zu einer möglichen Aufteilung meiner Examensarbeit gekommen. In der Hoffnung auf Kritik und Erkenntnis halte ich diese sofort hier fest.

Kapitel 1: Theoretische Aspekte

Die Theoretischen Aspekte sollen überhaupt erst den Ansatzpunkt für die Entwicklung von Fragen und eventuell Thesen bilden, die in den Empirischen Kapiteln dann im Detail betrachtet werden sollen.

  1. Die Plattform als Sender, ihre Institutionen und deren Programm – Myspace entspricht in gewissen Teilen dem, was Flusser ein Amphitheater nennt. Neben individuellen Usern gibt es Institutionen wie z.B. Bands und andere mehr oder weniger „kommerzielle“ Anbieter, die mehr oder weniger ungerichtet Senden. Was, wie und wieso ist die Frage in diesem Abschnitt.
  2. Der User als Sender und sein Programm – Individuellen Usern stehen auf Myspace  verschiedenste Medien und Formen der Kommunikation zur Verfügung. Welche Motivationen können hinter deren Nutzung und Auswahl vermutet werden? Zentrales Thema wäre hier auch Identität: Wie kann Schaffung und Abbildung der Identität des Users durch Auswahl von Medium, Form und Nachricht erfolgen – oder eben gerade nicht?
  3. Der User als Empfänger und seine Empfangsfrequenzen – Der User ist sowohl den Institutionellen Programmen, ungerichteten, als auch den gerichteten und ungerichteten individuellen Programmen anderer User ausgesetzt. Wie könntes selektiert werden, wie könnte rezipiert werden, nach welchen kriterien und mit welchen Gründen?
  4. Die User in Interaktion – Diskurs und Dialog – In diesem Abschnitt geht es um die „klassische“ Kommunikation zwischen Usern, und ihre vom klassischen Abweichenden Entwicklungsmöglichkeiten.
  5. Die User als Empfänger im Amphitheater – Irgendwie muss man wohl die Betrachtung der individuellen Rezeption der Massenmedialen Aspekte von Myspace von der Ebene der „Digitalen Dorfgesellschaft“ abheben.

Kapitel 2: Qualitative Untersuchung

Die Qualitative Untersuchung soll quasi der „Link“ zwischen den Theoretischen Fragestellungen und der Quantitativen suche nach Antworden sein. Hier geht es darum, einzelne Sinnvolle Thesen herauszukristallisieren. Aus diesem Grund gibt es eine starke Übereinstimmung mit den Bereichen des ersten Kapitels. Da es sich um Interviews mit Usern handeln soll, ist die Ebene von Kapitel 1.1 nur noch implizit enhalten.

  1. Der User als Sender und sein Programm
  2. Der User als Empfänger seines Programmes – Hier wird der Aspekt der Wahrnehmung und Konstruktion eigener Identität ausgelagert, da es hier im Interview um die Selbstwahrnehmung der eigenen Sendung gehen muss.
  3. Der User als Empfänger und seine Empfangsfrequenzen
  4. Der User im Dialog

Kapitel 3: Quantitative Untersuchung

Hier bin ich noch nicht weit genug, es existieren noch keine zu untersuchenden Thesen, nur eine grobe Zielrichtung. Im Prinzip geht es hier um die Gewichtung der in den ersten Kapiteln ausgearbeiteten Aspekte.

  1. Die User als Sender und ihr Programm
  2. Die User als Empfänger und ihre Empfangsfrequenzen
  3. Die User im Dialog

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