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Endlich… (mal wieder eine Examensidee)

In den letzten tagen hatte ich endlich mal wieder eine Idee für eine Examensarbeit, diesmal wirkt sie auf mich konsistenter als sonst.

Nach meiner letzten Hausarbeit hab ich gemerkt was quantitative Forschung bedeuten kann (und das, obwohl sie eigentlich keine quantitativen Ausmaße hatte). Die Frage war also: Welches Thema liegt mir nahe, ist interessant, usw, und durch eine Methode bearbeitbar in die ich ein „persönliches Vertrauen“ habe. (Nichts gegen Theorie und qualitative Forschung, ich weiss da blos nie ob das, was da rauskommt nicht rauskommt weil ich will dass es rauskommt.)

Aber jetzt ran an den Speck:

Das Thema sind Soziale Netzwerke, genauer gesagt Myspace. Auf den ersten Blick mag das aus einer Gewissen Perspektive abgenudelt wirken, da es sich hier doch um einen Methusalem im Web 2.0 handelt, und sicher schon einige male untersucht wurde. In meinem Kopf geistern jedoch ein paar Thesen, und eine Sichtweise, durch die sich dieses Netzwerk zu einem höchst amorphen Etwas Verwandelt: weiterlesen ‘Endlich… (mal wieder eine Examensidee)’

Entertainment

Ich fang jetzt schon mal an: Nächstes Jahr im Februar soll ich etwas zum Thema Entertainment vorstellen, ein Tool, ein Angebot, irgendwas „neues“. Bisher hab ich folgende Ansatzpunkte:

Die Auflösung des Copyright – neue Verdienstmodelle für Medieninhalte nötig?

Das Ende des Fernsehens: Content on Demand, und dann noch kostenlos? Wie läuft das? (Reich Ranitzki würd sich ja sicher freuen)

Vielleicht sattdessen: Evolving of Content and Content-Distribution (wieso eigentlich auf englisch?)

oder doch was ganz anderes?

Reptilienschalter

Das Nachdenken über den letzten Post hat mich direkt an die Idee des Reptilienschalters des Psychoanalytikers Clotaire Rapaille denken lassen, der häufiger im Marketing arbeitet. In der GDI Impuls vom Winter 2007, zum Thema Zukunftsforschung, erklärt er wie weltweite Marketingkampagnen fuktionieren. Kulturelle Unterschiede erschwaren dabei, eine Message zu finden die alle Kulturbereiche anspricht. Der Reptilienschalter umgeht deswegen die Kultur, und zielt direkt aufs Unterbewusstsein, welches noch überall gleich ist.
Beispiel: Haarshampoo für Frauen: In jedem Land stellt die Zielgruppe andere Ansprüche an Shampoo. Für die einen soll es natürlich sein, für die anderen irgendeine besondere Wirkung haben.
Rapaille nutzte als Schlagwort und zentrales Thema „ernähre das Haar“. Und hat damit die Mutterinstinkte angesprochen. Ernähren ist dadurch grundsätzlich positiv belegt.
Anscheinend trifft Cheburashka auch irgendeinen Reptilienschalter bei mir.
Eventuell ist der Schalter die Message?

Ohne Worte

Irgendwie muss ich bei meinen derzeitigen Lieblingswebfilmchen an McLuhan denken: „The media is the message“.

Es handelt sich dabei um alte Animationsfilme der Sowjetischen Soyuzmultfilm, vor allem über das merkwürdige Tier Cheburashka. Obwohl ich kein Wort verstehe, bin ich absolut fasziniert von ihnen. Cheburashka und sein Freund (man sagte mir es ist ein er), das Krokodil Gena sind schlicht großartig sympathisch, die Musik wunderbar melancholisch schön…
Es kommt also überhaupt nicht drauf an was gesagt wird, sondern wie es erzählt wird. Was auch wiederum an die Erziehung von Hunden erinnert. Ist das jetzt ein Armutszeugnis?

einmal eine Folge Cheburashka:

und einmal ein Igel im Nebel, auch von Soyuzmultfilm. Hier find ich die Animationstechnik unglaublich…alles noch analog…

PS: Gerade hab ichs gesehen, auf Myspace findet man inzwischen auch Filme mit Untertiteln. Find ich aber…. langweilig.
Dafür gits auf dem Channel von Michael Cardena noch mehr Soyuzmultfilm-Sachen

Podcast University 2 – Lecture Recording

Anfang des Monats durfte ich auf die Podcast University. Über die Inhalte hab ich schon hier etwas geschrieben. Darum hier einige Gedanken die ich mitgenommen hab. weiterlesen ‘Podcast University 2 – Lecture Recording’

Wer wie was?

Aller Anfang…..

Über Monate hab ich mich mit der Idee zu bloggen rumgequält. Warum? Weil ich gefragt wurde wieso ich nicht blogge. Weil bloggen ja so fruchtbar sein soll. Weil ich mich täglich mit Blogs beschäftige.

Worüber bloggen? Die merkwürdige nächste Frage. Es gibt Dinge, die sind interessant, aber die darf ich nicht bloggen. Es gibt dinge, die sind interessant, aber über die trau ich mich nicht zu bloggen. Und dann gibt es Dinge, wo ich mich frage, wen interessiert das außer mich? Ein paar Gedanken dazu… weiterlesen ‘Wer wie was?’

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